Unternehmensweite Fehlercodierung

Cirquent integriert bestehende Prozesse und IT-Systeme – für eine bessere Vernetzung des gesamten Wissens über Produkte, Fehlerursachen und Problembeseitigungsmaßnahmen

Die Komplexität bei Automobilen nimmt ebenso zu wie der Entwicklungsanteil der Zulieferer, der heute pro Fahrzeug bereits bei rund 30 Prozent liegt – Tendenz steigend. Für den Service-Fall heißt das: Fehlersymptome sind immer schwieriger zu deuten und eine Fehlerdiagnose ist ohne Spezialgeräte und Experten-Know-how kaum mehr möglich. Servicemitarbeiter benötigen damit für Diagnose und Reparatur mehr Zeit und Instandsetzungsmaßnahmen beseitigen nicht die Fehlerursache. Die Folge: Wiederholreparaturen, hohe Gewährleistungskosten für Automobilhersteller und verärgerte Kunden. Hier lässt sich mit einer vereinheitlichten, unternehmensweiten Fehlercodierung gegensteuern – sie ist ein Schlüsselfaktor für eine effiziente Fehlerbehebung mit gezielter Diagnose und Reparatur.

Know-how sammeln, strukturieren und zentralisieren

Um Fahrzeugfehler schneller und kostengünstiger zu beheben, gilt es als Erstes, das vorhandene Know-how zu sammeln, das heißt konkret:

  • Kenntnisse aus den Entwicklungs- und Produktionszentren des Herstellers über das Produkt selbst
  • Know-how von Servicebetrieben über Fehlersymptome, Analyse und Diagnose der zugrundeliegenden Ursache und deren effektive Behebung
  • Wissen von einzelnen erfahrenen Mitarbeitern des Herstellers und/oder der Servicebetriebe über Fehler spezifischer Produkte

Dieses Wissen lässt sich analysieren, strukturieren und zentral integrieren – auf Basis von unternehmensweit und Ressort übergreifend vereinheitlichten Fehlercodierungen. Damit liegen sämtliche relevante Informationen zu Fehlersymptomen, Fehlerursachen und Fehlerbehebung strukturiert vor – für Servicebetriebe, Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Herstellers oder Produktionsstätten. Der Vorteil: Bei identischen Problemen lässt sich das bereits vorhandene Lösungs-Know-how erneut nutzen – das „Rad“ muss also nicht jedes Mal neu erfunden werden.

Fehlerbildkatalog zur Wissensvernetzung

Für die effiziente Vernetzung des Wissens über Produkte, Fehlersymptome, Problemursachen sowie erfolgreiche Reparaturmaßnahmen muss eine gemeinsame Sprache eingeführt werden. Mit einem zentral einheitlich codierten Fehlerbildkatalog ist dies möglich – er vernetzt alle vorliegenden Informationen:

  • Symptome, die von Kunden oder Servicemitarbeitern wahrgenommen wurden
  • Prüfpläne zur Diagnose, das heißt zur Untersuchung möglicher Ursachen und Feststellung der eigentlichen Ursache
  • Reparaturmaßnahmen zur effizienten Behebung der Fehlerursache, das heißt Instandsetzung oder Tausch des kleinstmöglichen Bauteils

Cirquent: Minimaler Aufwand, maximaler Erfolg

Cirquent unterstützt Automobilhersteller bei der Vernetzung der relevanten Informationen. Wir integrieren die bestehenden Prozesse und IT-Systeme auf Basis einer unternehmensweiten Fehlercodierung – meist sind dazu nur wenige Anpassungen notwendig. Unser konkretes Angebot für eine effizientere Fehlerbeseitigung im Überblick:

  • Prozessanalyse: Durchleuchten der aktuellen Prozesse und Wissensbasis
  • Potenzialanalyse: Eruieren von Quick Wins und Optimierungspotenzial
  • Realisierung: Prototypische Umsetzung der Quick Wins mit automatisierter Erstellung eines vereinheitlichten Fehlerbildkatalogs sowie hersteller- und servicebetriebübergreifender Vernetzung des gesammelten Wissens
  • Fortlaufende Optimierung: Definition und Planung weiterer Schritte zur Verbesserung der Fehlerbeseitigungsprozesse

 

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